Schwangerschaftsdiabetes Ernährung

Bei der Ernährung können Sie als vom Schwangerschaftsdiabetes Betroffene aktiv und effektiv mitwirken. Wenn Sie in den nächsten Wochen und Monaten sich bewusst mit ihrem Schwangerschaftsdiabetes Ernährung und Trinken widmen, können sie unter anderem die Risiken für Geburtskomplikationen reduzieren. Die Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes spielt also eine entscheidende Rolle.

Bei Schwangerschaftsdiabetes Ernährung umstellen

Für die Umstellung der Schwangerschaftsdiabetes Ernährung möchte ich ihnen auf den folgenden Seiten einige Möglichkeiten vorstellen.

Auch wenn sie nur einige der Tipps und Ratschläge umsetzen, sind sie auf einem guten Weg! Sie können mit der richtigen Ernährung Ihrem Schwangerschaftsdiabetes sehr entgegenwirken, wenn sie ungünstige Essgewohnheiten abstellen.

Wenn sie schwanger sind, müssen sie übrigens nicht für zwei essen! Sie haben ab dem 3. Schwangerschaftsmonat einen erhöhten Energiebedarf von 200 bis 300 Kilokalorien und gegen Ende der Schwangerschaft maximal 500 Kilokalorien.

Bitte fangen sie keine Diät oder gar Fastenkur an! Ändern sie Gewohnheiten und tauschen sie ungesunde Nahrungsmittel gegen gesündere Lebensmittel aus! Eine besondere Bedeutung kommen der richtigen Zusammensetzung ihrer Nahrung und dem richtigen Trinkverhalten zu!

Nahrungsbestandteile für die Schwangerschaftsdiabetes Ernährung

Unsere Nahrung setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Dazu gehören Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate mit den Ballaststoffen, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Es gibt nicht die guten und die schlechten Nahrungsbestandteile, sondern es kommt meist auf die Menge und auf das richtige Verhältnis zueinander an!

Diese Aufteilung spiegelt auch die Empfehlungen der deutschen Ernährungsgesellschaft wieder. Am wichtigsten für die Schwangerschaftsdiabetes Ernährung ist die Gruppe der Kohlenhydrate.

Kohlenhydrate in der Schwangerschaftsdiabetes Ernährung

Der größte und wichtigste Nahrungsanteil bei der Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes 55% die Kohlenhydrate. Hier sollten Sie unbedingt darauf achten, Kohlenhydrate mit einem niedrigen Glykämischen Index zu bevorzugen, da die Kohlenhydrate eine direkte Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben.

Ein niedriger Glykämischer Index liegt unter 50% (Achtung es gibt verschiedene Quellen und Berechnungsmethoden für den Glykämischen Index!). Kohlenhydrate mit einem niedrigen Glykämischen Index wirken sich positiv auf den Blutzucker aus, da sie nicht so hohe Blutzuckerspitzen erzeugen.

Einen niedrigen glykämischen Index haben vor allem Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst und Getreideprodukte aus vollem Korn bzw. Schrot, aber kein fein gemahlenes Mehl!

Den Schwangerschaftsdiabetes können sie durch Menge, Art und Verteilung der Kohlenhydrate über den Tag deutlich beeinflussen.

Zucker

Zucker wird meist aus Zuckerrohr oder der Zuckerrübe gewonnen. Es gibt viele verschiedene Zuckerarten, die sich durch ihre chemische Struktur unterscheiden.

  • Einfachzucker (Monosaccharide) – Trauben- und Fruchtzucker
  • Zweifachzucker (Disaccharide) – Kristall- und Milchzucker
  • Mehrfachzucker (Polysaccharide) – Stärke und Zellulose

Um so einfacher der Zucker in seiner chemischen Struktur, um so schneller geht er direkt ins Blut. So flutet Traubenzucker deutlich schneller an, als Kristallzucker.

Sparen sie Zucker ein! Zur Schwangerschaftsdiabetes Ernährungsumstellung gehört auch, dass sie möglichst auf den Zucker in den Kaffee oder Tee verzichten.

Auch Zuckerglasur auf Kuchen und Plätzchen sollten sie meiden.

Übrigens auch Diabetikerschokolade und andere Diabetikerprodukte sind völlig ungeeignet! Leider denken viele Diabetiker, dass sie damit den Freibrief zum hemmungslosen Schlemmen haben.

Ballaststoffe

Zu den Kohlenhydraten zählen auch die Ballaststoffe. Zur Schwangerschaftsdiabetes Ernährung gehören ausreichend natürliche und ballaststoffreiche Lebensmittel dazu. Die Menge an Ballaststoffen soll idealerweise bei mehr als 40 g/Tag betragen. Die Hälfte davon sollten lösliche Ballaststoffe sein.

Ein wasserlöslicher Ballaststoff ist Pektin (im Apfel). Wasserunlösliche Ballaststoffe sind Zellulose (in Bohnen und Sojabohnen) und Hemizellulose (in Getreide).

Die Grenzen zwischen Ballaststoffen, Zucker und Stärke sind fließend, da es auch Zuckerarten und nicht aufspaltbare Stärken gibt, die den Ballaststoffen zugeordnet werden.

Um den Bedarf an Ballaststoffen in der Schwangerschaftsdiabetes Ernährung zu decken, sollten sie täglich 5 Portionen ballaststoffreiches Gemüse oder Obst essen. Zusätzlich sind 4 mal Hülsenfrüchten pro Woche sehr hilfreich. Ballaststoffreiche Getreideprodukte, die ganze Körner oder Schrot enthalten, runden die ballaststoffreiche Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes ab.

Eiweiße (Proteine) in der Schwangerschaftsdiabetes Ernährung

Ihr Nahrungsanteil an Eiweißen sollte bei der Schwangerschaftsdiabetes Ernährung ca. 15% betragen. Beispiele für eiweißreiche Nahrungsmittel sind Hühnereier, Fisch und Fleisch.

Eier sollten hart gekocht oder vollständig durchgebraten sein.

Greifen sie lieber zu Geflügelfleisch, statt Schweinefleisch oder Rindfleisch zu essen. Verzehren sie nur gut durch gegartes Fleisch! Rohes Hackfleisch, Mett und Tatar sind in der Schwangerschaft wegen der Gefahr von Lebensmittelinfektionen (Toxoplasmose, Listeriose oder Salmonellen) absolut verboten! Über das Fleisch nehmen sie zusätzlich wichtige B-Vitamine auf.

Auch Fisch ist ein hervorragender Eiweißlieferant. Essen sie bitte auch kein rohen Fisch wie Sushi und keinen Räucherfisch.

Sojabohnen und Hülsenfrüchte sind eine hervorragende Quelle für pflanzliche Eiweiße. Das besonders wichtig für die Schwangerschaftsdiabetes Ernährung bei Vegetariern und Veganern.

Fette in der Schwangerschaftsdiabetes Ernährung

Die Fette sind in der Schwangerschaftsdiabetes Ernährung oft problematisch, da sie sich gern verstecken und nicht immer gleich zu sehen sind.

Bei den Fetten spricht man, durch ihre chemische Struktur, auch von Fettsäuren. Es werden drei Arten von Fettsäuren unterschieden:
gesättigte Fettsäuren
einfach ungesättigte Fettsäuren
mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Nach ihrer Herkunft unterscheidet man tierische und pflanzliche Fette.

Bei der Schwangerschaftsdiabetes Ernährung sollten sie sich sehr bewusst ernähren. Nicht mehr als 30% der Nahrung sollten Fettanteile sein.

Gesättigte Fettsäuren sind die Fette, die bei Zimmertemperatur meist in fester Form vorkommen (Fettrand am Schinken, Butter). Aber unser Körper braucht die gesättigten Fettsäuren zum Transport von fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K).

Der Fettanteil ihrer Nahrung, sollte nicht aus mehr als 8% gesättigten Fettsäuren bestehen.

Achten sie unbedingt auch auf die Transfettsäuren! Genau genommen sollten Transfette 2% der Gesamtnahrung nicht übersteigen. Transfette entstehen bei der industriellen Härtung von Fetten (z.B. Margarineherstellung). Auch wenn sie kaltgepresste Öle zum Braten verwenden, entstehen Transfette! Diese sind nachweislich stark gesundheitsschädigend (Fettstoffwechsel, Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt, Krebs)! In einigen Ländern werden Transfette genau kontrolliert und sind bei der Zubereitung von Speisen sogar ganz verboten.

Spitzenreiter mit hohem Anteil an Transfetten sind Blätterteiggebäck, Kekse, lösliche Suppen, Pommes (vor allem in alten Öl gebackene) und Chips.

Ungesättigte Fettsäuren erkennen sie leicht an ihrem niedrigen Schmelzpunkt, dass heißt diese liegen bei Zimmertemperatur meist in flüssiger Form als Öl vor.

Wichtig ist hier zu wissen, dass ungesättigten Fettsäuren lebenswichtig sind und einige vom menschlichen Körper nicht hergestellt werden können. Eine konsequente Reduzierung der ungesättigten Fettsäuren bei der Nahrungsaufnahme kann deshalb zu Mangelerscheinungen führen.

Die ungesättigten Fettsäuren werden nach ihrer chemischen Struktur nach mehrfach ungesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren unterschieden.

Es geht also nicht um die Verringerung der ungesättigten Fettsäuren( zu denen auch Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren zählen), sondern darum, ein günstiges Verhältnis zwischen Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren zu erreichen. Angestrebt werden sollte ein Verhältnis von unter 5:1. Teilweise liegt dieses Verhältnis heute bei Menschen über 20:1!

Ein absolutes Highlight ist hier das bereits erwähnte Leinöl. Es hat als einziges Öl ein umgekehrtes Verhältnis zwischen Omega-6-Fettsäure und Omega-3-Fettsäure von ca. 1:4. Es hat einen eigentümlichen Geschmack, aber ist total gesund! Bitte Leinöl nicht erhitzen, es ist nur für die kalte Küche, also Salate, geeignet.

Weiterhin können wöchentlich 2 bis 3 mal Meeresfisch, gern auch fetten Fisch (keinen rohen Fisch!) und Nüsse, grüner Salat und Pilze das Verhältnis verbessern. Auch im Rapsöl liegt mit 2:1, ein gutes Verhältnis vor.

Vitamine und Mineralstoffe

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente spielen eine wichtige Rolle bei der richtigen Schwangerschaftsdiabetes Ernährung.

So besteht in der Schwangerschaft ein erhöhter Bedarf an Folsäure (Vitamin B9) und den anderen B-Vitaminen, sowie Eisen und Zink. Für eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft ist es deshalb besonders wichtig, zu wissen in welche Lebensmitteln möglichst viele dieser Vitamine und Mineralstoffe vorhanden sind.

Zur Schwangerschaftsdiabetes Ernährung gehört auch das richtige Trinkverhalten

Bei der Schwangerschaftsdiabetes Ernährung ist es wichtig, dass sie die richtigen Getränke in ausreichenden Mengen trinken. Zusätzlich können sie die Aufnahme von Elektrolyten und Nährstoffen damit positiv beeinflussen.

In der Schwangerschaft sind viele hormonelle Prozesse im Gange. Das Blutvolumen nimmt während der Schwangerschaft bis zu zwei Liter zu. Mit ausreichend Flüssigkeit unterstützen sie die Stoffwechselprozesse und gewährleisten damit eine ausreichende Durchblutung des Mutterkuchens (Plazenta) und, dass damit das Baby gut versorgt wird.

Die richtigen Getränke bei Schwangerschaftsdiabetes Ernährung

Empfohlene Getränke zur richtigen Schwangerschaftsdiabetes Ernährung

Trinken ist wichtig! In der Schwangerschaft ist es wichtig, dass sie die richtigen Getränke in ausreichenden Mengen trinken. Zusätzlich können sie ihre Elektrolyte und Nährstoffe damit aktiv beeinflussen.

Die Macht, die sie haben, um mit ihrem Trinkverhalten die Risiken des Schwangerschaftsdiabetes zu verringern, wird, bei den meisten Schwangeren, stark unterschätzt.

In der Schwangerschaft sind viele hormonelle Prozesse im Gange. Das Blutvolumen nimmt während der Schwangerschaft bis zu zwei Liter zu. Mit ausreichend Flüssigkeit unterstützen sie die Stoffwechselprozesse und gewährleisten damit eine ausreichende Durchblutung des Mutterkuchens (Plazenta) und, dass damit das Baby gut versorgt wird.

Es gibt im Prinzip nur 2 Getränke die bei Schwangerschaftsdiabetes zur Deckung ihres täglichen Flüssigkeitsbedarfes in Frage kommen. Das ist einmal das Wasser und zum anderen ungesüßter Tee.

Beim Wasser ist es Ihnen überlassen, ob Sie Leitungswasser, Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure trinken. Auch bei den Kräutertees gibt es wichtige Details zu beachten. Ich gebe Ihnen in der Folge noch ein paar Tipps dazu.

 

Schwangerschaftsdiabetes Ernährung und Wasser

Je nach Qualität des Leitungswassers bei Ihnen, können Sie dies natürlich trinken.

Wenn sie zum Mineralwasser greifen, empfehle ich ihnen Wasser ohne Kohlensäure, denn oft bekommen Schwangere von der Kohlensäure Sodbrennen.

Außerdem sollten sie darauf achten, dass der Natriumgehalt möglichst unter 10mg/l liegt. Gerade, wenn sie zusätzlich zum Schwangerschaftsdiabetes noch unter Schwangerschaftsbluthochdruck (Präeklampsie) leiden, sollten sie auf das Natrium achten. Natrium bindet zusätzlich Wasser und das kann zu unangenehmen Wassereinlagerungen (Ödeme) führen.

Es gibt Mineralwasser, dem das Eisen entzogen wurde. Da sie einen höheren Eisenbedarf zur Blutneubildung haben, sollten sie ein Wasser wählen, dem das Eisen zuvor nicht entzogen wurde.

Mit einem Mineralwasser, dass mehr als 200mg/l Kalzium hat, unterstützen sie die Entwicklung der Knochen und Zähne ihres Babys.

Geeignete Kräutertees

Achtung! Ich meine hier mit Tee ausdrücklich keine löslichen Tees aus Granulaten und keine Pulvertees und auch keinen Eistee! Diese Tees sind sehr zuckerhaltig und nicht für die Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes geeignet.

Allerdings sind auch nicht alle Kräutertees für die Schwangerschaft geeignet. Hier finden sie einige empfohlene Kräutertees: Baldriantee, Fencheltee, Hagebuttentee, Holundertee, Johanniskrauttee, Kamillentee, Lindenblütentee, Pfefferminztee, Ringelblumentee, Rotbuschtee und Thymiantee.

Schwangerschaftsdiabetes Ernährung und nur mit Einschränkungen empfohlene Getränke

Wenn sie in der nachfolgenden Auflistung Getränke finden, die sie sonst in größeren Mengen konsumieren, dann reduzieren sie unbedingt sofort den Konsum! Denken sie bitte an die Gesundheit ihres Babys!

Säfte und Smoothies

Obst- und Gemüsesäfte oder Smoothies sind, wenn sie aus einem hohen Anteil natürlicher Zutaten bestehen, eine gute Möglichkeit zur zusätzlichen Vitamin- und Nährstoffaufnahme. Trinken sie diese nach Möglichkeit zu den Hauptmahlzeiten.

Sollten sie diese zwischendurch trinken, bedenken sie, dass sie durch den Fruchtzuckeranteil jedes mal ihren Blutzuckerspiegel nach oben treiben. Sie sorgen für Blutzuckerspitzen, die ungünstig für ihre Schwangerschaftsdiabetes Ernährung sind.

Achten sie darauf, dass die Säfte nicht aus Konzentraten hergestellt sind. Auch bei Smoothies empfiehlt es sich genauer hinzuschauen, häufig ist ein großer Anteil Apfelsaft enthalten und nur wenige Anteile anderer Früchte.

Kaffee / Schwarzer Tee / Grüner Tee

Das Koffein aus dem Kaffee kann zu Wachstumsstörungen beim Fötus führen, da es die Aufnahme von Eisen reduziert und so zu Eisenmangel führen kann. Bis zu zwei Tassen am Tag sind aber unbedenklich. Kaffee hat ein gewisses Suchtpotenzial durch das Koffein.

Schwarzer und Grüner Tee ist durch sein Teein in Mengen nicht empfehlenswert. Teein ist die selbe Substanz, wie Koffein im Kaffee. Es ist etwas anders chemisch gebunden, hat aber die gleichen Eigenschaften wie Koffein.

Himbeerblättertee

Himbeerblättertee sollte erst gegen Ende der Schwangerschaft getrunken werden. Er stärkt die Gebärmuttermuskulatur und kann so den Geburtsvorgang beschleunigen. Bitte trinken sie Himbeerblättertee nicht vor der 37. Schwangerschaftswoche, da er auch vorzeitige Wehen auslösen kann.

Nicht empfohlene Getränke zur Schwangerschaftsdiabetes Ernährung

Nicht empfohlene Getränke haben unerwünschte Auswirkungen auf ihre Schwangerschaft und / oder ihren Schwangerschaftsdiabetes. Stellen sie ihre Trinkgewohnheiten unbedingt um!

Alkoholische Getränke

Alkohol ist Gift für den Körper und es versteht sich von selbst, dass sie in der Schwangerschaft und in der Stillzeit auf Alkohol verzichten sollten, damit sie ihr Baby nicht schädigen. Beachten Sie, dass auch „alkoholfreie“ Biere und Sekte oft geringe Mengen an Alkohol enthalten.

Cola, Limonaden und Eistee

Cola, Limonaden und Eistee haben einen hohen Zuckeranteil. Dieser liegt meist bei 12% Zucker. So beinhaltet 1 Liter Cola 40 Stück Würfelzucker. Da sie mit ihrem Schwangerschaftsdiabetes eine Zuckerverwertungsstörung haben, rate ich ihnen ganz klar von diesen Getränken ab! Der Zucker in den Getränken führt zu einem nicht erwünschten, raschen Blutzuckeranstieg. Die Schwangerschaftsdiabetes Ernährung ist mit diesen zuckerhaltigen Getränken nicht optimal. Wenn sie wirklich Verlangen danach haben, dann trinken sie mal ein Glas zu einer Hauptmahlzeit.

Light-Colas und Limos

In Ligth-Produkten ist meist Aspertam (E 951) als Süßungsmittel enthalten. Aspertam ist ein Nervengift und sicher für ihre Gesundheit und die ihres Babys nicht förderlich.

Energydrinks

Energydrinks sind tabu, neben der geballten Ladung an Zucker, enthalten sie zum Beispiel Taurin und / oder Guarana. Diese Stoffe wirken sehr anregend und können vorzeitig Wehen auslösen.

Tonic und Bitter Lemon

Tonic und Bitter Lemon enthalten Chinin. Chinin kann vorzeitig Wehen auslösen. Zusätzlich kann es bei Neugeborenen eine Art Entzug auslösen. Das kann sich in nervösem Zittern beim Baby zeigen.

Ungeeignete Kräutertees

Verschiedene Kräutertees sind nicht für Schwangere geeignet, da die Kräuter unerwünschte Wirkungen haben.

Hier einige Kräutertees, die während der Schwangerschaft ungeeignet sind: Anis, Basilikum, Ginseng, Kümmel, Majoran, Rosmarin, Salbei, Wacholder

Kräutertees, die entwässernd wirken wie Brennnesseltee, sind für Schwangere nicht geeignet, da sie durch ihre Entwässerung eine zusätzliche Belastung für den Körper darstellen.